Schufa
Bei der Vergabe von Krediten bedienen sich seit Basel II immer mehr Kreditinsituten internen und exteren Bewertungsverfahren für die Bewertung der Kreditwürdigkeit von Kreditkunden. Für die internen Bewertungsverfahren werden deshalb immer öfters finanzielle Details wie Miet-, Unterhalts und Betriebskosten oder Aufwendungen für abgeschlossene Versicherungen wie Auto, Hausrat oder Rechtsschutz der Kunden abgefragt. Ausserdem verlangen viele Banken einen Einkommensnachweiß (Lohnzettel oder Steuererklärung) um das Einkommen noch besser einzuschätzen. Dadurch können die Banken das finanzielle Risiko der Kunden besser bewerten. Um ihre eigenen Bewertungen zu unterstützen befragen sie auch externe Bewertungsagenturen wie zum Beispiel die Schufa.
Schufa, das unbekannte Wesen
Schufa ist die Abkürzung für die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Dort sammeln Firmen ihre kundenspezifischen Daten wie abgeschlossene Verträge und Zahlungsmoral der Kunden. Dadurch können Unternehmen ihr Risiko besser Abschätzen und schwarze Schafe besser im vorhinein herausfiltern und damit ablehnen. Aber so wie in jedem großen Unternehmen passieren auch bei der Schufa Fehler und deshalb können Personen ungerechtfertigt einen negativen Eintrag haben. Deshalb sollte man regelmäßig seinen Schufaeintrag überprüfen.
Selbstabfrage verhindert Irrtümer
Die Schufa besitzt in jeder größeren Stadt eine Filiale wo man recht einfach für unter 10 € eine Selbstabfrage durchführen kann. Auch online unter www.meineschufa.de kann man sehr einfach und kostengünstig seinen Schufaeintrag überprüfen. In jedem Fall ist so eine Überprüfung vor einem Kreditantrag sinnvoll, da dadurch höhere Kreditkosten oder gar eine Ablehnung verhindert werden kann.
Unser Tipp: Rund 10 € sind eine gute Investition um sich für einen Kreditantrag vor falschen Schufaeinträgen zu schützen.